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Herzlich Willkommen bei

FIFAME

"let´s be educated"

"Sei gebildet"

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FIFAME

Hier in Toviklin, Benin, Westafrika, haben wir die gemeinnützige Organisation FIFAME   “let´s be educated” gegründet. Der Name FIFAME stammt aus dem im Süden Benins gesprochenen Adja-Dialekt und bedeutet „Oase“. Wir betrachten unsere Mädchen, Frauen und Mütter im übertragenen Sinn als Oasen des Lebens.

                         

Wir haben festgestellt, dass trotz der Bemühungen, das Bewusstsein für gute Schulbildung, durch die Unterstützung und Hilfe von NGO’s und anderen Verbänden, zu stärken, die Wichtigkeit dieser noch kein hohes Ansehen erlangt. Viele Eltern lehnen es noch immer ab, ihre Mädchen in die Schule zu schicken und ihnen durch eine gute Ausbildung das Überleben zu sichern. Viele Mädchen haben die Schule nicht besucht, viele wurden Zwangsehen oder der Prostitution ausgesetzt oder sind zu dick. Andere Mädchen sind sehr früh Mutter geworden, wurden sexuell belästigt oder vergewaltigt und sind teilweise an sexuell übertragbaren Krankheiten wie AIDS erkrankt.

Viele unserer Mädchen haben einige Jahre die Schule besucht, konnten diese aber nicht beenden, weil die Eltern verstorben sind oder ihnen die finanziellen Mittel fehlten, die hohen Schulgebühren zu bezahlen.

Es gibt auch Mädchen, denen die Motivation fehlt. Teilweise wurden sie von Lehrern belästigt oder aber gezwungen, die Schule zu verlassen. Viele kenne ihre Rechte nicht und kommen aus ländlichen Gebieten, wo die Mehrheit der Eltern selbst nicht zur Schule gegangen oder studiert hat. Die jungen Frauen sind auf sich allein gestellt und  haben niemanden, dem sie sich anvertrauen können.

TEAM

Ich heiße Germaine WOINSOU.

Ich komme aus Toviklin. Ich bin in Togo aufgewachsen, wo ich zur Schule gegangen bin, wo ich auch meine Nähausbildung gemacht habe, dort geheiratet habe und eine Tochter und einen Jungen mit meinem Mann hatte.

Mit der Zeit hatte mein Mann eine andere Frau gehabt und wollte mich und meine Kinder nicht mehr. Ich kam in Toviklin zurück. Mein Vater war bereits tot. Ich habe wieder in Toviklin meine Arbeit wieder angefangen und neue Lehrlingen zu bekommen. Auf diese Weise verdiene ich Geld für mich und die Schulbedürfnisse meiner Kinder. Meine Tochter hat  die High School abgeschlossen und studiert Medizin. Der Junge hat auch seinen Abitur und studiert in Cotonou.

Viele Leute hier haben nicht genug Geld, um ihre Kinder zur Schule zu schicken, noch schlimmer, die Mädchen. Sie bleiben zu Hause und sind schnell in der Ehe. Im Laufe der Jahre dachte ich, es wäre gut, diese Mädchen in schwierigen Situationen kostenlos auszubilden, damit sie arbeiten können. Bisher hatte ich 43 Lehrlinge. Natürlich gibt es Mädchen, die entmutigt wurden oder schnell heiraten, ohne ihre Ausbildung abgeschlossen zu haben, aber viele sind frei und haben ihre eigenen Schneider Wekstatt, arbeiten und verdienen Geld. Ich treffe paar oft in der Stadt und viele kommen mit ihren Männern und Kindern zu mir. Ich empfange immer noch Mädchen, die Ausbidung machen wollen, aber ihre Eltern sind arm und können ihnen nicht helfen. Mit Hilfe der NGO FIFAME "let´s be educated" leben diese Mädchen bei mir zu Hause, essen und wenn sie krank sind, werden sie behandelt.

Viele waren noch nie in der Schule, aber mit Hilfe der NGO lernen sie Französisch und können sich bereits sprechen.

Ich bin glücklich und stolz auf meinen Job und darauf, was ich tun kann, um anderen zu helfen. Ich stimme der Ausbildung und der Emanzipation von Frauen zu.

 

Vielen Dank

Germaine WOINSOU

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Ich heiße Prosper WOINSOU.

 

Ich komme aus Toviklin. Ich war 1996 weg, als mein Vater starb. Ich war 11 Jahre alt. In Dogbo mit meinem Onkel muss ich viel für ihn arbeiten, bevor er meine Schulbedarf kauft, weil meine Mutter arm war. Mit der Zeit wollte er nicht mehr, dass ich zur Schule ging, weil er mich für seinen Job brauchte. Meine Mutter und ich waren dagegen und er hat mich aus seinem Haus geworfen. Diese Zeit war sehr schwierig für mich. Ich lebte und arbeitete mit Freunden und bezahlte mit Hilfe meiner Mutter meine Schule. So ist es, bis ich hier eine deutsche Frau treffe, die mich mit einem deutschen Projekt in Kontakt gebracht hat. Meine Mutter ist auch tot.  Diese Projekt und  mein deutscher Pate haben mein Studium in Cotonou bezahlten  und organisierte meine Sommersemester in Münster (Deutschland). Ich habe in Cotonou Kommunikation und Marketing studiert, dann meine Tourismusfirma gegründet und Reisen für deutsche Touristen und häufiger Radtouren in Benin organisiert. Wenn ich keinen Touristen habe, mache ich die Foto-Video-Arbeit, daher der Regisseur.

Meine Besuche in Toviklin sind selten und kurz, weil ich dort nicht aufgewachsen bin. Ich habe gerade meine Geschiwister für ein paar Stunden besucht und kehre nach Dogbo oder Cotonou zurück. Ende 2018 besuchte ich meine Schwester nach 21 Jahren wieder für eine Woche. Während meiner Besuche habe ich festgestellt, wie meine ältere Schwester mit den Mädchen arbeitet. Ich war sehr neugierig und voller Ehrfurcht, viele Mädchen zu treffen und mit ihnen zu plaudern, die noch nie zur Schule gegangen waren und keine Ausbildung hatten. Nach der Woche war ich wieder in Cotonou, aber mein Herz blieb in Toviklin. Ich habe nicht zweimal darüber nachgedacht, bevor ich nach Toviklin zurückgekehrt bin. Mir wurde geholfen und mit Freude werde ich helfen: So wurde FIFAME "let´s be educated" geboren.

Meine große Schwester schult Mädchen kostenlos im Nähen und ich kann Mädchen, die noch nie in der Schule waren, Französisch beibringen und denen helfen, die zur Schule gehen. Ich mache Sensibilisierungs- und Workshops. Wir haben eine Partnerschaft mit mehreren Näh- und Friseurwerkstätten und zahlen den Mädchen 3 Jahre Ausbildung. Wir empfangen Waisenmädchen, die bei uns wohnen und eine Lehre machen oder zur Schule gehen.

Selbst wenn ich mein Leben und meine Freunde in Cotonou verlasse, kann ich mit den Mädchen hier in Toviklin arbeiten, Fotos und Videos machen und auch die Besichtigungstour organisieren.

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Team

AKTIVITÄTEN

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SCHULE und AUSBILDUNG

 1- Die Mädchen, die die Schule besuchen:

- Jeden Freitag organisieren wir ein Treffen in unserem Zentrum zum Austausch zwischen den Mädchen, die die Schule besuchen. Infolgedessen wird die FIFAME  „let´s be educated“-Initiative zu einer Oase für Mädchen, in der sie sich jede Woche treffen, über ihre Sorgen, Schwierigkeiten und  Probleme im Studium oder in der Schule reden können, ihr soziales Leben teilen und gemeinsam nach Lösungen für ihre Situation suchen.

- Sie üben erzieherische, soziale und wirtschaftliche Tätigkeiten aus, um ihr Verantwortungsbewusstsein zu wecken und zu stärken.

- Wir unterrichten, geben den Mädchen von FIFAME „let´s be educated“ die Möglichkeit zu lernen, sich gegenseitig zu unterstützen und sich gemeinsam zu verteidigen, wenn eine von ihnen ein Problem mit seinen Eltern zu Hause oder mit einem Lehrer in der Schule hat.

- Wir unterrichten Mädchen in ihren Rechten und wie man sie einfordert.

- Wir bringen Mädchen bei, selbst Verantwortung zu übernehmen und sie anzunehmen.

- Wir sorgen für das Überleben von Mädchen, die die Chance auf Bildung haben, und kämpfen so gegen die Aufgabe von Mädchenklassen in all ihren Formen.

- Wir ermutigen Mädchen, sich gut zu verhalten und Vorbilder in der Gesellschaft zu sein, um die Eltern zu ermutigen, sie in ihrem Studium zu unterstützen und ihre kleinen Schwestern in die Schule einzuschreiben.

- Wir bringen Mädchen bei, wie sie Austauschstunden mit ihren Eltern organisieren können, um diese von den Vorteilen der Mädchenschulbildung sowie den Rechten von Kindern, Mädchen, Frauen und Müttern zu überzeugen.

- Wir organisieren mehrere Tage lang Sensibilisierung für sexuell übertragbare Krankheiten wie IST / AIDS, haben über Verhaltensweisen in der Schule und in der Gesellschaft gesprochen, um sexuelle Belästigung, Vergewaltigung usw. zu vermeiden und Prävention unerwünschte Schwangerschaften zu verstehe.

- Wir organisieren jeden Tag Arbeitssitzungen in unserem neuen Zentrum, die es uns ermöglichten, den Unterricht und die Übungen mit den Mädchen zu wiederholen. Dies hilft die Mädchen die Unterrichtsinhalte besser zu verstehen.

- Wir haben die erste Bibliothek mit Büchern im Schulprogramm geöffnet, die einzige in dem Ort.

- Wir finanzieren das Fotokopieren der Tests, die Kurse, den Kauf der Lehrbücher und einige Bücher des Programms für die Mädchen, um die Eltern finanziell zu unterstützen. Somit motivieren wir die Eltern, ihre Kinder in die Schule zu schicken.

- Anfang jedes Schuljahrs organisieren wir einen Tag für die beste Schülerin jeder Jahrgangsstufe um sie zu würdigen und ihr zu ihrem Erfolg zu gratulieren. Dies ist ein gutes Beispiel für die anderen Mädchen um gut in der Schule zu arbeiten und sich anzustrengen.

- wir ausbilden die Mädchen in der Herstellung von fester und flüssiger Seife.

 

 

                                                                                             2- Die Mädchen, die bereits eine Ausbildung machen:

Auch für diese Mädchengruppe organisieren wir Treffen. Wir treffen sie und sprechen über alle ihre Probleme (bzgl. ihrer Ausbildung, Krankheit, ihrer Familie, ihrer Arbeit, ihren Vorgesetzten und Kunden oder der Finanzierung ihrer Materialien) und versuchen zusammen eine Lösung zu finden. Wir organisieren die Sensibilisierung gegen Prostitution - STIs und AIDS, Vergewaltigung, Abtreibung, Tod bei der Geburt, Handel von Minderjährigen. Wir unterstützen sie auch finanziell bei ihrer Ausbildung. Wir treffen 3 Mals pro Woche für diese Kategorie von Lehrlingsmädchen Französisch Unterrichten, weil viele niemals Schule besuchen haben.

Für diese Kategorien von Mädchen zahlen wir die Vertragsunterzeichnungsgebühren und andere Gebühren (Lernmaterialien ...) für 3 Jahre Ausbildung.

Verteilung von Schulsets an Mädchenlehrlinge, die am Französisch Kurs teilnehmen,

• Wir spenden Nähmaschinen und Arbeitsmaterialien an Partnerwerkstätten und Mädchenlehrlinge.

• Unterstützung und Unterbringung von Mädchen, deren Eltern es sich nicht mehr leisten können,

 

                                                                                                  3- Die dritte Mädchengruppe :

Jene, die zu Hause geblieben sind, eine Ausbildung machen wollen und finanzielle Probleme haben

Viele von den Mädchen, die zu Hause geblieben sind, wollen Ausbildung machen. Sie sind Mädchen und haben ein Recht auf Bildung. Wir haben eine Partnerschaft mit drei Nähwerkstätten und zwei Friseuren. 

Jedes Jahr finanziert FIFAME „let´s be educated“ die Ausbildung für drei (3) Näherinnen und zwei (2) Friseurinnen. Diese Ausbildung dauert drei (3) Jahre. Wir finanzieren ihren Vertrag, die Ausbildung Materialien, Essen, Behandlungen bei Krankheit. Zudem haben wir ein Mädchenhaus indem die Mädchen wohnen, die von weit her kommen, um die Ausbildung zu machen. Am Ende der Ausbildung finanzieren wir zudem ihre Zeugnisse. 

Für die Werkstatt übernimmt FIFAME  „let´s be educated“ einen Teil. Den anderen Anteil übernehmen die Familien. 

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SOZIAL


- Wir organisieren mehrere Tage lang Sensibilisierung für sexuell übertragbare Krankheiten wie IST / AIDS, haben über Verhaltensweisen in der Schule und in der Gesellschaft gesprochen, um sexuelle Belästigung, Vergewaltigung usw. zu vermeiden und Prävention unerwünschte Schwangerschaften zu verstehe.

- Wir organisieren Besuche bei älteren Menschen und besuchen einige Krankenhäuser und Sozialhilfezentren.

- In den Verwaltungen bemerkten die Mädchen die Abwesenheit der Frauen. 

- Wir veranstalten vom 20. bis 25. Dezember einen Weihnachtsmarkt, um den Unternehmergeist in den Mädchen zu wecken.


- Wir organisieren Weihnachtsfeier für Kinder.


- Wir haben die erste Bibliothek mit Büchern im Schulprogramm geöffnet, die einzige in dem Ort. 


-Gegen COVID-19 haben wir mehr Mals Sensibilisierung gemacht, Desinfektionsmittel und Masken verteilt.


- Wir organisieren Besuche bei älteren Menschen und besuchen einige Krankenhäuser und Sozialhilfezentren.
 

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UMWELT

Umweltschutz

  • Jeder 23. Dezember eines jeden Jahres ist ein Tag, der dem Recycling und dem Kampf gegen Plastiktüten gewidmet ist. Alle Mädchen, Studenten und Auszubildenden sind eingeladen und beteiligen sich an der Sensibilisierung und dem Recycling von Kunststoffen in der gesamten Innenstadt von Toviklin. Eine große Sensibilisierungskampagne wird organisiert, um die Bevölkerung vor den Gefahren zu warnen, die mit der Verwendung von Plastiktüten verbunden sind. Der Kampf gegen Buschbrände und die Förderung der Baumpflanzung.

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TOURISME

TOURISMUS und BILDUNGSAUSFLÜGE

- Im Laufe des Jahres organisieren wir Bildungsausflüge für Schülerin. Viele von ihnen verlassen die Gemeinde nie. Daher basieren diese Ausflüge oft auf der Entdeckung des Landes durch den Besuch seiner Sehenswürdigkeiten. Wir besuchen die Städte des Landes wie Cotonou-Ouidah-Porto-Novo-Ganvié-Dogbo-Abomey-Dassa-Zoume-Natitngou-Boukoumbe-Tanguieta-Tanongou-Der Park von Pendajri. Wir empfangen auch Besucher aus anderen Gemeinden des Landes und der Nachbarländer, denen wir das Land vorstellen. Kompetente Reiseführer im Dienste der NGO organisieren Reisen für Besucher aus Europa, die untergebracht sind und das Land unter gesunden und sicheren Bedingungen entdecken. Praktikanten aus anderen Ländern werden auch für Praktika von 3 bis 6 Monaten in der Organisation aufgenommen, die am Ende Zertifikate über das Ende des Praktikums erhalten.

Aktivitaten
schule
Sozial
Umvelt
Tourisme

GALERIE

Galerie

Nous contacter

FIFAME "let´s be educated" s'engage dans l´education et la formation des filles. Des questions, des commentaires ou des demandes particulières ? N'hésitez pas à nous contacter, nous serons ravis de vous repondre

Benin/Toviklin: Maison Bossoun WOINSOU Bp:05Dogbo

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